Miteinander-gemeinsam- auf dem Weg- weg vom dramatischen Geschehen und wieder zurück dorthin. Dazwischen geschieht etwas Unerwartetes und doch Erhofftes.
Unsere Wege, die wir gehen oder fahren kennen wir seit langem, manche suchen wir, wobei das Navi hilft. Doch unseren Lebensweg und auch Glaubensweg können wir nur ‘in der Hoffnung’ gehen und leben. Was uns wo und wie geschieht, das gibt es erst in dem Moment. Ob wir es dann verstehen, ob wir ergriffen und betroffen werden, ist nicht zu planen.
So ergeht es diesen Jüngern zurück von Jerusalem, von Jesus und Seiner Jünger Gemeinschaft. Sie sind mit einer großen Enttäuschung unterwegs und tauschen dies miteinander aus. Einem Fremden, der sich ihnen anschließt, müssen sie es genauer erklären und seine Fragen beantworten. Dann hören sie zu, wie Er aus den Heiligen Schriften diesen Weg des Herrn, der zu einem Scheitern geführt hat, und genau der richtige und notwendige war. Es interessiert sie, was dieser Fremde ihnen deutet. Bei der Ankunft möchte der Weggefährte weitergehen, doch sie bitten und drängen Ihn ‘bleibe doch bei uns, außerdem ist es Nacht.
Er bleibt, Er sitzt mit am Tisch, Er bricht das Brot wie beim Abendmahl. Und genau daran erkennen sie Ihn- Er jedoch entzieht sich ihren Blicken. Doch gestärkt von der Begegnung auf dem langen Rückweg und durch das geteilte Brot, wagen sie den Rückweg durch die Nacht, die nun erhellt ist von Ihm.
So kann es uns ergehen. Wenn wir aussprechen, was uns bedrückt, und hören, was Er uns sagt und schenkt: Sich selbst.
“Herr Jesus Christus, seit Kindertagen hören wir von Dir und feiern Dein Mahl am Sonntag mit der Gemeinde. Hilf uns, begeistert und lebendig zu bleiben, auch wenn das Leben und manches zumutet. Göttlicher Weggefährte begleite uns und leite uns. Bei Dir sind wir geborgen.”
Weg zur Berufung