3.5.2026-A-II-5.O.Woche-Ps.1.-Philippus und Jakobus-Viola-Alexander I.-(Apg.6,1-7/33/1.Petr.2,4-9/Joh.14,1-12)

'Zeig uns den Vater’, diese Bitte an Jesus haben wir auch in uns. Wir gehen sogar noch weiter und bitten ‚zeige Du dich uns‘. Wir brauchen in den Unruhen und den tausend Möglichkeiten einen Halt, eine Sicherheit.

Jesus spricht von Sich und vom Vater im Himmel. Die Apostel möchte das näher erleben, ‚sehen und begreifen‘, doch Jesus kann es nur bezeugen. Wir suchen den Weg, Jesus ist der Weg. Wir möchten den Vater sehen, Jesus ist das Antlitz des Vaters.  Denn Er uns der Vater sind EINS.

Wir können uns nur selten selbst erkennen, geschweige denn einen anderen Menschen. Jede und jeder bleibt in sich selbst ein Geheimnis, dem man näherkommen kann, doch niemals ganz verstehen. Wir sind darauf angewiesen, zusammen zu wachsen, und auch zusammenzuwachsen. Keine Leistung und kein Wille kann dies erbringen, wir können es nur zulassen, ersehenen und Hindernisse aus dem Weg räumen.

Jesus und der Vater sind eins, ganz eins, Personen, die einander mitteilen, sich geben, sich schenken unaufhörlich. Da brauchen wir viel Geduld und Zeit, bis es sich ergibt bei uns.

 

„Herr Jesus Christus, Sohn des Vaters, Antlitz des Vaters, wir wollen Dir näher kommen, Dich mehr lieben als alle und alles, Dich lieben in allen und in allem. Du bist der Weg der Offenbarung, der Erkenntnis, der Wahrheit, des Lebens. Dies ist uns seit unserer Taufe mitgegeben und wird in jedem Sakrament vertieft.“