Das schöne ansprechende Gleichnis vom Weinstock im Johannesevangelium spricht bildhaft von der Verbundenheit mit Jesus Christus und untereinander aller, die an Christus glauben. Es deutet auch die Verbundenheit mit dem Vater, der diesen Weinstock hegt und pflegt. Ist das nicht das Bild der Kirche insgesamt.
Verbunden sein und verbunden bleiben, das wiederholt das Gleichnis mehrfach. Diese Verbundenheit der Rebe und Trauben mit dem ganzen Weinstock hat immer eine zweifache Richtung im Blick, jene die Christus zu uns hält und jene, die wir zu Ihm halten, auf Seinen Ruf antworten und uns öffnen. Dazu das Wirken des Vaters am den Weinstock, um vertrocknete Äste abzuschneiden und die gesunden um so besser Frucht tragen zu lassen.
Betrachten wir auch das Wort BLEIBEN, das uns so oft zugesprochen wird: bleiben um Frucht bringen zu können, mehr Frucht. Unser Leben in Christus wird als Reifungsprozess vorgestellt. Darin bleiben wir ein Leben lang unterwegs.
„Herr Jesus Christus, Du hast uns in Dich aufgenommen, uns mit Dir fest verbunden. Was Du in Dir trägst und bist, das möchtest Du mit uns teilen, uns mitteilen. Darauf achtet auch der Vater und lässt die Kraft des Hl Geist in uns fließen und durch uns zu anderen. Österlicher Weinstock, wir danken Dir.“
Weg zur Berufung