7.5.2026-A-II-5.O.Woche-Ps.1.-Notker-Helga-Gisela-Domitilla-(Apg.15,7-21/96/Joh.15,9-11)

In Jerusalem fand die erste Zusammenkunft der Apostel und Verantwortlichen statt um Streitfragen zu besprechen und Entscheidung zu treffen. Es ging um die Zulassung von Heiden zum Christsein, ohne vorher noch jüdisch werden zu müssen. Die Zusammenkunft und die daraus sich ergebenden Entscheidungen nennen wir das ‚Apostelkonzil‘. Seitdem gibt es regelmäßig Weltereignisse wie Konzilien, Synoden, wo Probleme besprochen werden und mögliche Lösungen beschlossen werden. Dies tun wir auch im Bereich der Bistümer, der Dekanate, der Pfarrverbände. Jede Zeit hat ihre eigenen Probleme und Herausforderungen.

Jesus hat die Jünger, Seine Freunde, immer zur Liebe aufgerufen: zu Gott, zu den anderen und zu sich selbst. Das Gleichnis vom Weinstock hat es uns wieder vor Augen geführt. Er beschließt Seine Worte mit der Zusage: ‚wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. BLEIBT in meiner Liebe! Wie? Wenn wir Jesu Gebote (der Liebe ) halten, so wie Jesus in der Liebe des Vaters BLEIBT, so können auch wir nur als Jünger Jesu leben, wenn wir in der Liebe BLEIBEN und Seine Gebote halten. Das nachhaltige Resultat ist dann die FREUDE, Seine Freude in uns, eine vollkommene Freude in Christus.

 

„Herr Jesus Christus, Du bist und bleibst unsere Freude, auch wenn der Weg mit Dir herausfordernd und anstrengend sein kann. Die Liebe, wie Du sie lebst, ist nicht ein Ruhekissen, doch stets ein Ruf von Dir: ‘komm, setz den nächsten Schritt‘ in meine Nachfolge. Daraus lassen wir uns ein, auch wenn es manches Mal schwer fällt und Mühe kostet.“