In jedem Jahr staune ich beim Lesen der Apostelgeschichte, wie sich die ersten Jünger und Apostel als Missionare betätigten und sich nicht entmutigen ließen durch Rückschläge und sogar durch körperliche Angriffe. Doch immer weiter brachen sie auf und versuchten, trotzt aller Mühen und Schwierigkeiten, einige für den Glauben an Christus zu öffnen. So hat sich die erste Form von ‚Kirche‘ entwickelt. So ähnlich lebt sie heute unter Menschen, die sie nicht brauchen und für die Botschaft Jesu nicht öffnen. Manche Enttäuschung heute können wir mit den Anfängen in Verbindung setzen und uns doch stets neu auf den Weg machen zu den Menschen, mit Menschen.
Jesus ,hatte es schon erfahren und erdulden müssen und den Jüngern vor Seinem Leiden ans Herz gelegt: ‘wenn die Welt euch hasst, dann wisst, dass sie mich schon vor euch gehasst hat‘. Die Welt, die Menschen können offen oder verschlossen sein, suchend oder gleich gültig, froh oder verletzend. Daher sind und bleiben wir in der Welt, wie sie uns anbietet, und wissen doch, dass diese Welt nicht alles ist. Wir stehen manches Mal vor verschlossen Türen und Herzen, darin liegt ja die Freiheit, die Gott uns geschenkt hat, offen zu sein oder ablehnend. Unser Glaube, unsere Begeisterung für Gott kann und soll stark bleiben in einer oft schwierigen Zeit und Umgebung. Nur nicht resignierend aufgaben.
„Herr Jesus Christus, Dein Weg zu uns Menschen war und ist von einer Liebe geprägt, die uns ermutigen und weiterbringen möchte, doch viele haben Dich nicht verstanden oder sich mit dir auseinandersetzen wollen. Trotzdem ist Dein Werk gewachsen und spricht immer noch Menschen an. Hilf uns, in den Wirren unserer Zeit, nicht den Mut zu verlieren und Dir mehr zuzutrauen als uns selbst. Dein Geist lehre uns die Weisheit und die Güte.“
Weg zur Berufung