14.5.2026-A-II-6.O./Woche-Ps.2-CHRISTI HIMMELFAHRT-hl.Corona-Bonifatius(Eisheiliger)-Christian-Pachomius/ Iso-(Apg.1,1-11/47/Eph.1,17-23/Mt.28,16-20)

Zwischen dem 6. Und dem 7. Ostersonntag fällt dieses Hochfest der Himmelfahrt Jesu, Seiner Rückkehr zum Vater, von wo Er gekommen war. Zwischen die Erwartung der Vollendung der 50 Tag kommt dieser Blick von der Erde zum Himmel, von gestern nach morgen. Der Mensch gewordene Sohn des Ewigen Gottes, der für uns bis zum Äußersten gelitten hat, gestorben ist und begraben wurde, lässt nun das Ziel erkennen: Er ist herabgestiegen damit wir mit Ihm und in Ihm aufsteigen zum Vater. Er bringt uns den Vater zur Erde und zeigt uns die Bestimmung: auf Ewig beim Vater sein.

Christus verbindet in sich Himmel und Erde-Erde und Himmel. Er lässt uns nicht allein zurück, Er nimmt uns schon mit, in der Zeit unseres fähig Werdens des Himmels. Christus, der Brückenbauer, der Pontifex.

Darin unterstreicht Er die Bedeutung der Erde und des menschlichen Lebens und Wirkens durch den Blick zum Ziel, durch die Verbindung zum Himmel. Himmel und Erde, Gott und Menschen gehören zusammen, sind untrennbar miteinander verbunden.

Wollen wir das? Leben wir diese Herrlichkeit schon jetzt in dieser oft schwierigen Lebenszeit?

 

„Herr Jesus Christus, Du erhebst unseren Blick, unser Herz (‚erhebet die Herzen‘) nicht um uns von der Erde abzuheben, sondern um unser Leben und Lieben zu vertiefen, es in der Welt der Menschen und in der Welt Gottes zu verwurzeln. Wir leben und wachsen von der Erde zum Himmel hin, vom Vergänglichen zum Unvergänglichen. Halleluja-Würde der Erde und des Menschen mit dem Blick auf das Ziel.“