Die Eisheiligen Tage gehen heute zu Ende. Son achten wir nun deutlicher auf die Pfingstnovene, die uns für das Kommen und Wirken des Hl. Geistes öffnen will. Jesus kennt uns, unser Klagen und Jammern, unsere Sehnsucht und unsere Unzufriedenheit, unsere Trauer und den Mangel an Hoffnung, doch lenkt Er unseren Blick nach vorne und nach oben: zu Ihm, dem Auferstandenen und Erhöhten, und zum Geist der Lebendigkeit ,und der Kraft. Wir stehen vor der Geburt der neuen Welt Gottes, eine langsam sich öffnenende Welt des Lebens und des Friedens. Wir können und dürfen die Trauer leben, doch dabei den Blick nach oben und nach morgen offenhalten, denn Freude und Zuversicht sind angesagt. Wo Gottes Geist angenommen wird und wirken darf, da wandelt sich das Leben und dann auch die Welt. Die Zukunft ist bei Gott und nur in Ihm.
„Herr Jesus Christus, Du nimmst uns ernst, auch unsere Schwankungen und Unsicherheiten. Du tust es nicht einfach ab. Zugleich wirkst Du schon längst in unserem Leben und in der Welt. Es ist ein langer Geburtsprozess, bis wir neugeboren sind. Das respektierst Du und es begleitest uns. Wir beten inniger ‚komm, Heiliger Geist‘ und vertrauen Dir uns an.“
Weg zur Berufung