Diese Novene vor dem Pfingstfest hilft uns, den Heiligen Geist zu bitten und Ihm eine Wohnung in uns zu bereiten, eine Bleibe. Der Geist ist zwar immer da und wirkt, doch wir nehmen Ihn selten wahr und bitten um Ihn.
Der Geist Gottes verbindet die Liebe Vater und Sohn in der Dreifaltigkeit, der Dreieinigkeit. Er hilft uns, diese Liebe anzunehmen, sie in uns aufzunehmen und sie im Alltag in kleinen und großen Begegnungen zu bezeugen. So müssen wir nicht kompliziert unterscheiden, wer der Vater, wer der Sohn und wer der Geist ist, wenn wir beten, wir beten im Sohn zum Vater und dies im Heiligen Geist. Sagen wir einfach, zu wem wir sprechen, auf wen wir hören wollen, und wir sind mit dieser göttlichen Dreiheit verbunden.
Von Jahr zu Jahr werden wir reifen im Glauben, ohne unser Sohn- oder Tochtersein abzulegen. Wir werden alles, was Gott seit Anbeginn der Schöpfung von Sich den Menschen mitgeteilt besser verstehen und verinnerlichen. Es ist ein Lehrpfad, ein Reifungsprozess, den wir ermöglichen und den der Dreifaltige, der Dreieine in uns vollbringt.
„Herr Jesus Christus, wir sind vor Deinem
Geheimnis immer Staunende und Suchende. Alle Zeit nimmst Du uns mit und begleitest uns in das Geheimnis des Dreifaltigen Gottes hinein, und dies in unserem konkreten Leben, in unserem Alltag.
Schenke uns die Aufmerksamkeit und Offenheit für die Gabe des Heiligen Geistes, ohne Den wir nicht leben, lieben und glauben können.“
Weg zur Berufung