17.5.2026-A-II-7.O./Woche-Ps.3-Pfingstnovene-Walter-Paschalis-Junia-(Apg.1,12-14/27/Joh.17,1-11)

Wer betet schafft sich einen Freiraum von allem, das so sehr an uns herantritt und öffnet sich für die Gegenwart Gottes, ohne dabei die konkrete Welt zu verlassen oder zu verneinen. Wenn eine Gruppe/Gemeinschaft innig betet schafft sie einen gemeinsamen Raum der Distanz zu dem Bedrängenden und öffnet sich für Gott in Raum und Zeit und vergisst die Erde (Schöpfung und Geschöpfe)  nicht.

Wir haben immer beide Hände geöffnet, die eine für Gottes Gegenwart, die andere für die Mitmenschen und die Welt, und die Mitte, unser Herz, bringt beide in Verbindung und Einheit.

Jesus wird uns immer als der Betende und der Handelnde nahe gebracht, Er ist ganz Gott und ganz der Welt verbunden- bis am Kreuz.

In dieser Pfingstnovene versuchen wir alle, allein und in Gemeinschaft- die Welt Gottes und unsere irdische Wirklichkeit einander näher zu bringen, ohne Trennung oder Bewertung.

Wie Vater, Sohn und Heiliger Geist eins sind, so werden wir -in Ihnen- geeint, trotz aller Hindernisse, Ablenkungen und Grenzen.

 

„Herr Jesus Christus, Deine Gegner haben immer versucht, Dich und den Vater zu trennen, und die Dir Anvertrauten von Dir wegzuführen. Du hast alles getan, bis zur Hingabe am Kreuz, um mit uns verbunden zu bleiben und uns nicht von Dir wegreißen zu lassen. Hilf uns, diese Einheit und Verbundenheit immer tiefer zu erfassen und zu erleben. Verbinde uns durch die Kraft des Heiligen Geistes.“