Der schwierige Seeweg für Paulus und die Schiffsmannschaft kommt doch an sein Ziel. Fester Boden und die Stadt Rom erwarten ihn, den Gefangenen und doch ganz Freien.
Die Begegnung zwischen dem Auferstandenen und Petrus rührt noch einmal an die wunden der Verleugnung und fragt doch nach der je größeren Liebe, drei Mal, und drei Mal erhält er die Aufgabe des Hirten. Petrus wird auch auf seinen Märtyrertod vorbereitet.
Petrus und Paulus wirken in Rom und erleiden dort den Tod als Märtyrer, ihr Leben findet in Gott die Vollendung.
Ähnlich sind wir als Christen unterwegs, als Kirche, einzeln und in Gemeinschaft. Wir werden nach unserer Liebe zu Christus gefragt und erhalten den Auftrag, die Hirtensorge Jesu heute und hier zu leben. Tagore sagt: ‘Macht können wir durch Wissen erlangen, aber zur Vollendung gelangen wir nur durch die Liebe‘.
„Herr Jesus Christus, wir vertrauen uns Dir an und wissen doch, dass unsere Liebe nur begrenzt zu Dir kommt. Wir möchten so viel und schaffen so wenig. Du traust uns dennoch und vertraust uns die Hirtensorge an, heute wieder neu. Hilf uns, aufzuatmen und aufzublühen im Geist der Liebe. Mehr können wir nicht verlangen.“
‚Komm, Heiliger Geist‘.
Weg zur Berufung