Lieben heißt dienen, und dienen ist lieben. So kann das heutige Evangelium zusammengefasst werden. Und dies muss klargestellt werden: Jesus spricht von Seinem Weg des Leidens durch Spott, Misshandlung und Tod. Doch auch vom 3. Tag, der Auferstehung.
Worüber sprechen in des die Jünger? Von den Plätzen neben Ihm im Gottesreich. So haben nicht zugehört, oder nicht verstanden, was Jesus mitteilte und nur an sich und ihre Zukunft gedacht. Vielleicht sie auch vom 3. Tag gehört und darin Triumph und Sieg gesehen, wie es in der Welt so üblich ist. Wer weiß.
Jesus prüft sie und sie scheinen den Herausforderungen gewachsen zu sein, doch Jesu Lohn ist anders, als sie es sich ausdenken und wünschen.
Die anderen Jünger hören das Gespräch der beiden Brüder mit Jesus. Nun kommen auch sie in den Blick, denn eigentlich sind alle gleich, wir auch.
Jesu lenkt den Blick auf die dienende Liebe. Glaube ist Liebe in Aktion, getragen von der Hoffnung. Darauf verweist Jesus sie alle, denn Er ist gekommen, zu dienen, nicht sich bedienen zu lassen.
„Herr Jesus Christus, Gottes Sohn und Diener der Menschen, bei Dir werden alle Vorstellungen auf den Kopf gestellt, weil Du ganz ‚von unten her‘ liebst und Dich selbst nie in den Blick nimmst, nur den Vater und die Menschen, zu denen Er Dich gesandt hat. Der Heilige Geist hilft uns, die innere Revolution in uns und an uns vollziehen zu lassen.“
Weg zur Berufung