Inmitten der Menschenmenge, eher am Rande sitzend und bettelnd, ein Blinder. Viele gehen vorüber, das hört er und er bekommt mit, dass Jesus mitten darin vorübergehet. Er hält nicht mehr an sich, er ruft und schreit. Er ruft ‚Jesus, Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir‘. Doch die Menge fordert ihn auf, zu schweigen. Er schreit wieder noch lauter. Jesus, der Vorübergehende, bleibt stehen, wird aufmerksam und bittet ‚ruft ihn her‘. Die vorher das Schweigen befahlen ermutigen ihn jetzt ‚hab nur Mut, steh auf, Er ruft dich‘.
Sogleich wirft er den Mantel ab, steht auf, springt auf und läuft auf Jesus zu-noch als Blinder wagt Er den Sprung.
Jesu Frage ‚was willst du, dass ich dir tue?‘ scheint hier unangebracht, doch der Mann soll selbst sagen, was er wünscht, was Jesus tun soll für ihn.
‚Rabbuni (Meister) ich mochte sehen können (wieder sehen können)‘
‚Dein Glaube hat dich gerettet‘ ist Jesu Antwort. Worin besteht dieser Glaube? Das Vertrauen in Jesus und die Beharrlichkeit im Rufen und der Mut, sich nicht zum Schweigen auffordern zu lassen.
Wo bin ich manchmal blind? Worin besteht Ausdauer und Glaube?
„Herr Jesus Christus, einer Deiner Nachfolger war bisher blind und jetzt, da er sieht, folgt Er Dir nach, bis Jerusalem, bis zum Leidensweg. Und dann? Du weißt es! Hilf uns zu sehen, worum es geht im Leben und wer Du bist. Dann stärke uns zu guten Entscheidungen in Deinem Sinne, mit Dir.“
Weg zur Berufung