Sa-30.5.2026-A-II 8.Wo 4 Ps-Reinhild-Ferdinand-Jeanna d’Arc-(Jud.17.20-25/63/Mk.11,27-33)

Wenn Jesus angegriffen wird, kann Er sich verteidigen, manchmal auch durch eine humorvolle Gegenfrage, damit kann Er die Gegner ratlos machen, oder mundtot.

Warum reagiert Er so? Vielleicht, weil Er sich nicht zu einer Aussage drängen lassen will. Oder auch weil Er die Gegner in ihren Widersprüchen entlarven will.

Jesu Vollmacht, die oft angegriffen wird, ist nicht zu erklären, sie stimmt vom Himmel, von Gott dem Vater. Beide sind so EINS, dass kein Unterschied oder keine Zweideutigkeit herrschen kann. Selbst wenn Jesus versuchen wird, es zu klären, leiben immer noch Angriffe. Auf Seine Weise geht Jesus diesen unnötigen Diskussionen aus dem Weg. Er verliert keine Zeit im Diskutieren, sondern geht dem Auftrag des Vaters nach. Das ist Seine Mission, damit auch Seine Vollmacht.

Der Glaube der Bibel bleibt immer ein Leben im Geheimnis, dem wir vertrauen sollen und können, er lässt sich nicht auf einer Werkbank oder in einer Studierstube darlegen.

 

„Herr Jesus Christus, der Glaube an Dich geht nicht nur unseren Verstand an, er bedient sich unserer Vernunft und der Suche der Menschen, steht aber über allem und über allen. Nimm Du uns an die Hand und begleite und leite uns.“