Wir beenden den schönen Monat Mai, den Marienmonat mit dem Kern unseres Glaubens: im Hochfest der Liebe, unseres Gottes, nicht einsam, sondern als Gemeinschaft von Vater, Sohn und Heiliger Geist. Alles Verkündigen der Heiligen Schrift und des Kirchenjahres kommt aus diesem Geheimnis und führt zu Ihm hin. Wir sind nie allein, weil Gott nicht einsam und allein ist; wir sind zur Gemeinschaft berufen, weil Er selbst Gemeinschaft ist: dreifaltig und dreieinig zugleich.
Wir stauen, wir loben, wir beten an, wir freuen uns an Gott und in Ihm.
Ohne Ihn wären wir nicht, wäre Nichts; mit Ihm und in Ihm ist alles, sind alle.
Hohe Dreifaltigkeit, Du machst Dich ganz klein und diskret, um uns begegnen zu können. In Jesus von Nazareth kommst Du zu uns, zur Erde, zu den Menschen, auf unsere Straßen, in unsere Häuser. Du offenbarst uns unsere wahre Würde und Größe, unseren Ursprung und unser Ziel.
Wir beten Dich an und beugen uns vor Dir, wie Mose in der Wüste.
„Herr Jesus Christus, Du fügst alles zusammen, was uns unverständlich ist, Du einst, wo wir trennen. Hilf uns, zur Einheit zu finden, und sie im Alltag zu bezeugen, so gut wir können- wirke Du in uns und durch uns.“
Weg zur Berufung