Wir durften gestern das Hochfest des dreifaltigen-dreieinen Gott feiern. In Freude und Dankbarkeit haben wir uns wieder zu Ihm bekannt, der uns in der Taufe als Seine Töchter und Söhne angenommen hat. Und wie ist es nun wieder im Alltag?
Markus berichtet uns von einem Gleichnis Jesu, das besonders den Hohepriestern, Schriftgelehrten und Ältesten gewidmet war.
Ein Weinberg angelegt und gepflegt, dann vom Herrn an Pächter übertragen. Die Zeit der Ernte offenbart nun die Wahrheit: werden die Arbeiter den Anteil des Herrn den Dienern übergeben? Nein, sie misshandeln und verjagen sie, verletzen und beschimpfen sie. Selbst den Sohn des Herrn achten sie nicht, wollen sein Erbe an sich reißen und töten ihn.
Spielen wir selbst nicht manchmal auch mit dem uns anvertrauten Gut. Der Herr hat uns das Leben und viele Talente und Möglichkeiten gegeben. Unser Leben bringt Frucht. An wen denken wir in allem, wo unser Leben gelingt, wem danken wir? Kommt der Herr zu Seinem Recht bei mir? Eine wichtige und bleibende Frage an die Treue unseres Glaubens.
„Herr Jesus Christus, manche Deiner Zeitgenossen haben Deine Botschaft verstanden und sie in ihr Leben umgesetzt, doch haben sich weniger um den Urheber als um ihren Vorteil gekümmert und das Erbe an sich gerissen. Wie geht Du damit um? Wie gehst Du mit uns, mit mir um?“
‚Heiliger Justin, bitte für uns um Treue im Glauben an Gott, den Einzigen Herrn und Vater.‘
Weg zur Berufung