Di.2.6.2026--A-II 9.Wo 1 Ps-Marcellinus u Petrus-Erasmus-EugenI.-Armin-Blandina-(2.Petr.3,12-15.17-18/90/Mk.12,13-17)

In unserem Leben und Wirken stehen wir oft vor eine Alternative: Entweder- oder. Das war zu Jesu Zeiten und immer so. Wenn Jesus nun mit einer (Fang)-Frage herausgefordert wird, ob dem (weltlichen) Kaiser Steuern zu zahlen seien oder (aus dem Glauben an Gott heraus) nicht nimmt Jesus eine weise Haltung ein: gebt dem Kaiser, was ihm zusteht und Gott, was Ihm zusteht. Das bedeutet beim Herrn: sowohl als auch. Seht eure irdische Tätigkeit und Verantwortung in der Welt auch als Dienst für Gott an: zur Gerechtigkeit, zur Menschlichkeit, zum Frieden. Ihr lebt IN der Welt, nicht nur FÜR die Welt, aber Gottes Auftrag lebt sich in der Welt, bei den Menschen, für die Menschen. Die Liebe zu Gott zeigt sich auch konkret in der Verantwortung für Leben und Zusammenleben.

Teilen wir unser Leben als Christen nicht künstlich auf: für Gott oder/und für die Menschen. Unsere Welt ist Seine Schöpfung, und was wir Ihm als Gebet oder Liebe schenken bewährt im täglich Auf und Ab des Lebens.

 

„Herr Jesus Christus in gläubigem Vertrauen beginnen wir diesen neuen Tag, sowohl für Dich und für die Menschen und auch für uns selbst. Wir gehören zusammen und das eine führt zum anderen/Anderen. Unser Gebet schafft diese Einheit; Das beten wir im Vater Unser: Dein Wille UND unser Brot, Versöhnung erbitten wir. Das tun wir in jeder Eucharistie: Brot und Wein der Erde UND die unermessliche Nähe der Auferstandenen. Du trennst nicht, warum wir?“