Do.18.6.2026-A-II-11.Woche-3.Psalmwoche-Potentin-Felicius u Simplicius-(Sir.48,1-14/97/Mt.6,7-15)

Wenn wir beten und wie wir beten nehmen wir das Modell, das Jesus uns durch die Apostel gelehrt hat (wie Er selbst betet und beten lehrt): im VATER UNSER. Dieses Gebet fasst in wenigen Zeilen die Botschaft Jesus, das gesamte Evangelium zusammen. Wir haben einen Weg des Gebets, einen Gebetsweg vor uns, in uns und gehen diesem nach, von Tag zu Tag, von Jahr zu Jahr.

1.      Wir wenden uns- wie Jesus und mit Ihm- dem Vater zu. Vater, dem Quell allen Lebens, dem Schöpfer und Erhalter des Lebens, dem Ziel alles Geschaffenen, ,besonders des Menschen, des Lebens. Es ist UNSER Vater, den wir persönlich auch mein Vater nennen dürfen, doch ist Er Vater von allen und somit UNSER Vater. Er führt uns in sich zur Gemeinschaft, zur Familie, das lehrt uns Jesus und dafür setzt Er Sein Leben ein, bis zum Kreuz.

2.      Wir ehren Ihn zuerst: Sein Name, Sein Reich, Sein Wille. Wir erkennen an, dass alles in Ihm gut ist und nur Gutes will und wirkt. Dieser Namen steht über allen und über allem. Nichts ist ohne Ihn denkbar. Wo Er wirkt und herrscht in Seiner Liebe und Gerechtigkeit wird Sein Reich sichtbar, erfahrbar; davon möchten wir mehr, immer mehr hier und heute und bestimmt in der Zukunft. Sein Wille ist ein guter und heilsamer Wille, schon in der Dreieinigkeit Seiner Liebe (im Himmel) und erbitten wir für uns hier und heute(die Erde)

3.      Um all dem Vorrang zu geben, brauchen wir von Ihm das tägliche Brot, wir und alle (unser Brot), jeden Tag, zu jeder Zeit. Wir leben von der Vergebung, die uns täglich nötig ist und die wir täglich teilen wollen mit anderen. Dazu sollen uns die täglichen Versuchungen nicht herausreißen aus dem Frieden, der von Gott kommt und den wir weitergeben sollen. Ja, wir benötigen allezeit die Rettung und Bewahrung vor dem Bösen, das/der überall lauert.

 

„Herr Jesus Christus  von ganzem Herzen danken wir Dir für Dein Gebet und für die Schule des Gebetes in der Du uns weiter hineinführst in das rechte und gerechte Beten. Lass uns immer tiefer hineinwachsen in diese Beziehung zum Vater, die wir und die ganze Christenheit täglich betet.“