Nach dem kostbaren Geschenk Seines Gebetes an den Vater (das Herrengebet) ruft Jesus uns auf, Prioritäten zu setzen. Nicht auf Dinge zu bauen, die vergehen hier auf Erden, sondern auf Schätze des Himmels: die Liebe, den Frieden, die Barmherzigkeit… ‚Wo ist mein Schatz, da ist auch mein Herz‘.
Dazu passt das Bild vom Auge, das den Sinn entdeckt und festhält: was sieht mein Auge, wie sieht es Menschen und Dinge, die Schöpfung, das Leben? Wenn der Blick frei und gut ist, dann wird der ganze Leib erleuchtet, durchleuchtet, alles kommt ans Licht und ins Licht. Da nützen dann keine Brillen oder technische Hilfsmittel, da kann nur die innere Quelle, das Herz, Orientierung geben.
Können wir dies selbst doch feststellen für unser Leben, und auch unsere Beziehungen und Gruppen und Zusammenkünfte brauchen dieses ‚sehende Auge‘, damit Licht kommt in unsere Gedanken, Gespräche, Begegnungen und Entscheidungen/Haltungen.
„Herr Jesus Christus, Du bist unser Licht, Du bist die Klarheit unseres Sehens, Du und Dein Wort sind unser Auge um den Weg zu Gott, zu den anderen und zu uns selbst zu finden. Erleuchte uns immer neu, leuchte der Kirche und allen christlichen Gruppen und Begegnungen.
‚Heiligstes Herz Jesu, bilde unser Herz nach Deinem Herzen.‘-‚Heiliger Vitus, bitte für uns‘.
Weg zur Berufung