‚stehe zu dir selbst‘, ‚sei echt‘, strebe nach Wahrheit und Licht‘. Dies legt Jesus uns ans Herz und Er stärkt uns dabei. Vor allem ruft Er immer ‚fürchtet euch nicht‘. Heute fügt er hinzu ‚…vor den Menschen‘. Warum? Er kennt die Menschen, weil Er selbst einer ist. Er kennt die Sehnsucht und die Ängste im Menschen. Daher gibt es oft Missverständnisse: wer bin ich eigentlich wirklich und möchte ich sein? Wer muss ich vor den anderen sein? Wer kennt mich und kenne ich mich?
Es entstehen auch Ängste vor den anderen: was können sie mit mir machen, wozu mich drängen, zu welchen Haltungen mich ‚entstellen‘ und führen?
Nicht nur das: viele können mein Ich verletzen, den Körper verletzen. Doch ehrlich: die Seele, mein Ich können sie nicht erreichen, wenn ich es nicht zulasse, mich fürchte.
Jesus gibt das Beispiel der Spatzen und der Haare: wenn Gott sich um so Kleines liebevoll kümmert, wie viel dann umso mehr um mich und um jede und jeden?
Fürchte dich nicht, sei du selbst vor den anderen und vor dir selbst.
„Herr Jesus Christus, Du wolltest ganz Mensch werden wie wir, um in Dir au spüren, wie wir sind, was uns bedrängt und belastet. Mehr noch aber um uns zu uns selbst zu befreien für ein gesundes Leben in Selbstvertrauen unter dem liebenden Blick Gottes. Haben wir keine Angst, unsere Ängste zu Freunden zu machen: sie sind da, doch lernen wir mit ihnen umzugehen.“
‚Heiligstes Herz Jesu, bilde unser Herz nach Deinem Herzen.‘-‚Heiliger Vitus, bitte für uns‘.
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