Mo.22.6.2026-A-II-12.Woche-4.Psalmwoche—Paulinus-John Fisher-Thomas Morus-Albin-Achatius-Sieghild-Eberhard-Innozenz-Christina-Yves Congar-(2.Kön.17,5-8.13-15.18/60/Mt.7,1-5)
‚Man sieht nur mit dem Herzen gut (und richtig) so steht es im Büchlein des ‚Kleinen Prinzen‘. Im Alltag kommt uns das nicht so leicht vor, denn bei anderen Personen, Gruppen, denen da oben in Kirche und Gesellschaft sehen wir gleich, was uns stört und merken es an. Viele soziale Medien sind da ein Hinweis und die Schlagworte fliegen durch die Welt und schlagen einfach zu.
Bei uns selbst ist das nicht so einfach, weil wir ja stets Erklärungen haben, warum es so war oder ist. Unsere Beichtstühle und -Zimmer sind kaum besucht, denn ‚ich bin es ja nicht‘…
Richtet nicht, sagt uns der Herr, verurteilt nicht, stellt nicht bloß…, damit ihr selbst nicht gerichtet werdet. Fangt bei euch selbst an, fang bei dir selbst an, beginne ich doch lieber bei mir selbst- nicht als Selbstzerfleischung, sondern als Realist-in und Wahrheit Suchende. Das befreit!
„Herr Jesus Christus, Du bist das Licht, das in die dunkle Welt und die dunklen Herzen gekommen ist. Du richtest nicht, sondern richtest auf, alle, die in Deinem Licht ihre dunklen Seiten erkennen und bekennen; alle, die sich heilen und erleuchten lassen. Hilf uns in dieser ersten Sommerwoche (trotz und mit der Hitze) einen Schritt nach innen zu tun, zu einem kühlen Kopf für unser armes Herz, und es dann nach draußen zu tragen in liebevollen Blicken auf andere. Wer weiß schon, warum sie so sind, ausser Du!“
‚Heiligstes Herz Jesu, bilde unser Herz nach Deinem Herzen.‘
Weg zur Berufung