Mi.24.6.2026-A-II-12.Woche-4.Psalmwoche—Geburt Johannes des Täufers-Theodulf-Rumold-Dietger-((Jes.49,1-6/139/Apg.13,16.22-26/Joh.1,57-66/80)

‚einer kommt, der einen Kommenden ankündigt‘ so ähnlich können wir diesen Tag überschreiben. Der spät bei den älteren Eltern Zacharias und Elisabeth geborene Sohn kündigt eine neue Zeit an, einen neuen Erlöser. Er selbst ist wie ein Brückenbauer vom Ersten zum Neuen Testament. Er wird geboren an einem der längsten Tage des Sommers, dann wird das Licht abnehmen bis zur Mitte der Nacht am 24.12, als das LICHT geboren, mit dem die Klarheit zunimmt.

JOHANNES-‚Gott ist Gnade-Gott ist gnädig‘ wird heranwachsen mit dem etwas Jüngeren und Dem er den Weg bereiten soll. An diesem Geschehen wird Gottes Absicht klar und deutlich: eine neue Zeit beginnt, weil der Herr alle und alles erneuern wird.

Johannes steht heute im Licht des Kommenden, dann wird er immer im Schatten des Größeren stehen, auf den er hinweist. In dieser Hinsicht ist Johannes auch der Wegbereiter der Kirche, die immer den Weg Christi zu den Menschen, und der Menschen zu Christus weisen und bereiten will. Schaufel in der Hand, Arbeitswerkzeug am Herzen der Menschen.

„Herr Jesus Christus, Du bist der Weg, der Weg Gottes zu uns und unser Weg zum Vater. Johannes bereitet den Weg, ohne ihn selbst ganz zu verstehen und selbst ganz gehen zu können. So ist es mit der Kirche und mit jedem von uns: reden von Dir und weisen auf Dich, ohne selbst <wirklich ganz und immer Wegbereiter für Dich zu sein-erbarme Dich unserer Kleinheit.

 

‚Heiligstes Herz Jesu, bilde unser Herz nach Deinem Herzen.‘ ‚Heiliger Täufer Johannes, lehre uns, wie du, Wegbereiter für Christus zu sein.‘