Fr.3.7.2026-A-II-13.W.-1.Ps.-Thomas-Herz-Jesu-(Eph.2,19-22/117/Joh.20,24-29)

Nach dem Herz-Jesu Monat Juni begehen wir heute wieder den ersten Freitag des Monats mit dem Blick auf das Herz des Erlösers, auf den herzlich liebenden Gott, den unsere Sünden verletzten, und der durch Seine uns genau davon heilt.

Ähnlich hat auch Thomas es erfahren dürfen: er wollte noch nicht an die Auferstehung des Herrn glauben, wenn er nicht Seine Wunden am verherrlichten Leib des Herrn berühren können und seine Hand in die Seite (dem Herzen) legen dürfe. Thomas, der beim ersten Treffen der Jünger mit dem Auferstandenen abwesend war, ist 8 Tage später doch gekommen. Jesus hält ihm die Wunden und die Seite entgegen. Hat er sie berührt? Wir wissen es nicht genau. Doch seine kurzes und tiefes Glaubensbekenntnis kennen wir ‚Mein Herr und Mein Gott‘. Dies ist uns Ansporn, unsere Fragen, Unsicherheiten, Zweifel und Glaubensnöte dem Auferstandenen anzuvertrauen, nichts zu beschönigen, und Sein Wort dann zu hören: berühre mich, meine Wunden, meine verwundeten Brüder und Schwestern, meine so geprüfte Schöpfung, dieser angefochtene Friede. Berühre mich dort, denn dort bin ich dir ganz nahe.

„Herr Jesus Christus, Auferstandener, Todesüberwinder, gezeichnet durch die Wunden, die wir Dir zufügen, Du öffnest uns weit Dein Herz, Dein Zugang zur Quelle des Lebens und der Liebe, Du bist da, wo wir zweifeln und aufgeben möchten. Lass uns, durch die Berührung Deiner Wunden, zur Einsicht kommen, dass Du da bist, wo wir an Grenzen stoßen und uns abwenden möchten. Ermutige uns, Dir zu vertrauen und unser eigenes Glaubensbekenntnis zu sagen, zu beten: Worte die uns halten können in allem“

 

‚Heiliger Apostel Thomas bitte für uns und alle Suchenden: mein Herr und mein Gott glauben zu können.‘