Mo.20.7.2026-A-II-16.W.Ps-4—Margareta-Apollinaris-Bernhard-Elija-Wulmar-(Mi.6,1-4.6-8/50/Mt.12,38-42)

Sich auf Zeichen berufen wollen ist ein berechtigtes Anliegen, doch fordern können wir sie selten, bestimmt nicht von Gott. Denn Gott in der Bibel ist überall und jederzeit tätig, beweist sich aber nicht in großen Zeichen und Wundern. Gott ist der demütige Diener und nimmt sich zurück, wie Samen, der gesät ist und im Verborgenen wirkt, bis Frucht gewachsen ist. Es ist die Geduld der Hoffnung und die Standfestigkeit des Glaubens, die uns Menschen hilft, Ihm zu vertrauen. Dies führt in Jesu Leben unter uns soweit, dass Er im Leiden, Sterben und Auferstehen Sein Zeichen gibt: Er selbst ist das Zeichen. Wir dürfen daher immer wieder (neu) auf dieses Zeichen zurückkommen, das nicht in der Vergangenheit verhaftet ist, sondern aktuell gegenwärtig in jeder Feier der Eucharistie und in allen Sakramenten, die im WORT und im MAHL jeweils aktuell gegenwärtig ist.

Lassen wir uns ergreifen von Ihm, denn die erfüllte Weisheit ist in Ihm wirksam und begleitet uns durch die Fragen und Sorgen hindurch.

 

„Herr Jesus Christus, wir verstehen und begreifen doch nie ganz, denn zuerst musst Du uns berühren und ergreifen, gerade dort, wo wir nicht weiterwissen. Schenke uns das Vertrauen des Glaubens an Dich, an den Vater, an den Geist der Liebe“.