Wir halten inne heute vor einer wichtigen Jüngerin des Herrn, der hl. Magdalena, ‚Apostelin der Apostel‘ genannt. Welche Rolle sie genau im Leben Jesu gespielt hat wissen wir nicht, aber ihr muss von Jesus viel geschenkt worden sein, dass sie Ihm so treu gefolgt ist. Als erste ist sie am Grab und läuft ,zu den Aposteln mit der Botschaft ‚man hat den Herrn aus dem Grab weggenommen‘. Petrus und Johannes laufen dann zum Grab, der eine schneller als der andere und stellen auch fest ‚hier ist Er nicht mehr‘ Johannes sieht und glaubt, doch dann gehen er und Petrus wieder zurück, Maria von Magdala aber bleibt. Sie sucht, ihre Sehnsucht nach Verstehen ist groß. Engel sieht sie. Ein Dialog entsteht, sie sagt ‚man hat meinen Herrn weggenommen, und jetzt, wo ist Er?‘ Dann begegnet sie dem vermeintlichen Gärtner des Gartens, wo das Grab ist. ‚Wenn du Ihn weggenommen, sag mir wohin, ich will Ihn holen‘. Die Nennung ihres Vornamens, mit der ihr vertrauten Stimme, lässt sie dann sich umdrehen, nicht mehr zum Grab-zur Vergangenheit- sondern vom Grab weg auf diese Person zu und erkennt ‚ihren Meister-Rabbuni‘. Doch auch hier soll sie nicht bleiben und Ihn festhalten, sondern gehen, zu den Jüngern, ,mit der Botschaft Er lebt, ich habe Ihn gesehen‘.
Nun beginnt die Osterbotschaft ihren Lauf, bis heute hin, bis zu uns. Und durch uns weiter?
„Herr Jesus Christus, Du hast Dich immer nach Jüngern und Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen umgeschaut und einige gefunden für Dein Wirken und Verkünden. Nun suchst Du (und findest) Zeugen Deiner Auferstehung. Wir danken Dir für sie alle, die nicht ‚schweigen können über das, was sie gesehen und erlebt haben‘- die weltweite Kirche beginnt…“
‚Maria Magdalena hilf unseren Glauben zu wachsen‘.
Weg zur Berufung